Alt.
Nobelpreis und weitere Auszeichnungen von Prof.
Dr. S. Epstein
Dr. med. Samuel S. Epstein - eine international führende Kapazität
auf dem Gebiet der Entstehung von Krebs und der Krebsvorsorge
Dr. med.
Samuel S. Epstein ist Professor emeritus an der Universität von Illinois,
Fakultät: Öffentliches Gesundheitswesen, Bereich: Umwelt- und Berufsmedizin. Er
ist zudem Vorsitzender der Cancer Prevention Coalition.
Er hat etwa 260, von international anerkannten
Fachleuten rezensierte Artikel veröffenlicht und ist als Autor bzw. Co-Autor am
Erscheinen von 10 Büchern beteiligt. Dazu gehören: The Politics of
Cancer (Entstehung und Entwicklung von Krebs; 1978 mit einem Preis
ausgezeichnet), Safe Shopper´s Bible (Bibel für den sicheren Verbraucher;
1995), Breast Cancer Prevention Program (Programm zur Vorbeugung von
Brustkrebs; 1998), The Politics of Cancer, revisited (1998), GOT-Genetically
Engineered Milk! The Monsanto rBGH/BST Milk Wars Handbook (Gentechnisch
hergestellte Milch! Das Monsanto
Milchkrieg-Handbuch; 2001), Unreasonable Risk. How to Avoid Cancer from
Cosmetics and Personal Care Products: The Neways Story (Unvernünftiges Risiko. Kosmetika
und persönliche Gebrauchsartikel frei von karzinogenen Inhaltsstoffen -
Die NEWAYS-Story; 2001).
Dr. Epstein ist eine international anerkannte
Autorität auf dem Gebiet vermeidbarer Krebsrisiken. Er beschäftigt sich vor
allem mit den verborgenen Industriekarzinogenen in der Luft, im Wasser, am
Arbeitsplatz und in Verbrauchsartikeln, wie Nahrungsmittel, Kosmetika,
allgemeine Hygieneprodukte und Reinigungsmittel, die Pestizide beinhalten.
Darüber hinaus untersucht er auch verschreibungspflichtige Medikamente auf
karzinogene Inhaltsstoffe.
Dr. Epstein hat sich in der Vergangenheit auch
politisch engagiert. Er war Berater des „U.S. Senate Committee on Public
Works“, beteiligte sich am Entwurf der Kongress-Gesetzgebung und hat auf
Einladung mehrmals vor dem Kongress über seine wissenschaftliche Arbeit
referiert. Er gehörte zahlreichen bundesstaatlichen Aussschüssen an, darunter
das „EPA´s Health Effects Advisory Committee“ (ein Gremium, das Ratschläge zu
allgemeinen Gesundheitsfragen erarbeitet) sowie das „Department of Labor´s
Advisory Committee on the Regulation of Occupational Carcinogens“ (ein
Beraterkomitee, dessen Hauptinteresse der Vermeidung karzinogener Einflüsse am
Arbeitsplatz gilt). Dr. Epstein ist maßgeblich verantwortlich für das Verbot
gesundheitsgefährdender Produkte und Pestizide, wie DDT, ALDRIN und CHLORDAN.
Er gilt als der führende, international anerkannte Experte bei Fragen zu
Krebsrisiken aus dem Bereich der Petrochemikalien und Nahrungsmittel; er
untersucht u.a. bestrahlte Nahrungsmittel, gentechnisch hergestellte Milch oder
Fleisch von Rindern aus Massenzuchtbetrieben, die mit Geschlechtshormonen
behandelt wurden, worüber er im Januar 1997 auf WTO-Hearings der Europäischen
Gemeinschaft gesprochen hat.
1998 fertigte er für das schwedische Parlament die
Abhandlung „Legislative Proposals for Reversing the Cancer Epidemie“
(Staatliches Konzept zur Bekämpfung der Krebsepidemie) aus, das er 1999 in
Großbritannien dem parlamentarischen Krebsausschuss vorstellte. Dr. Epstein ist
erklärter Kritiker etablierter Krebseinrichtungen. Dazu gehören das „National
Cancer Institute“ (NCI) und auch die „American Cancer Society“ (ACS). Er
richtet sich mit seiner Kritik vor allem gegen die einseitige Fixierung auf
Schadenskontrolle - Screening, Diagnose, Behandlung, genetische Forschung
– unter Nichtberücksichtigung der so elementaren Krebsvorbeugung, ein Thema,
dem besonders die ACS geradezu feindlich gegenübersteht. Diese Haltung wird seiner
Meinung nach stark von Interessenkonflikten mit Herstellern onkologischer
Präparate beeinflusst und – zumindest was die ACS angeht – gleichermaßen von
der Petrochemie und anderen Industriezweigen gesteuert.
Was sein berufliches Engagement angeht, so gründete
Dr. Epstein die „Environmental Mutagen Society“ (Gesellschaft zur Erforschung
der Umwelt-Mutagene), war Präsident der „Society for Occupational and
Environmental Health“ (Gesellschaft zur Wahrung der Gesundheit in Umwelt und am
Arbeitsplatz), Vorsitzender des „Rachel Carson Councils“ und Berater von
Umweltschutzorganisationen, Bürgerverbänden und diversen organisierten
Arbeitsgruppen.
Zu seinen vielzähligen Auszeichnungen gehören: 1969 –
Society of Toxicology Achievement Award (Preis für besondere Leistungen im
Bereich Toxikologie); 1977 – National Wildlife Federation Conservancy Award
(Preis für den außergewöhnlichen Einsatz zum Schutz von Tier- und
Pflanzenwelt); 1989 – Environmental Justice Award (Auszeichnung für Verdienste
im Umweltbereich); 1989 – Right Livelihood Award („Alternativer Nobelpreis“ für
seine internationalen Errungenschaften in der Krebsvorsorge); 1999 – Bioneers
Award; 2000 – Project Censored Award („Alternativer Pulitzerpreis“ für
hervorragende investigative Medienarbeit, bezogen auf einen Artikel, der sich
kritisch mit der American Cancer Society auseinandersetzt).
Dr. Epstein hat eine beträchtliche Medienerfahrung
über die Mitwirkung an zahlreichen Radio- und TV-Programmen. Dazu zählen
mehrere regionale und nationale Radioprogramme, wie NPR; bekannte TV-Sendungen,
wie Sixty Minutes, Face the Nation, Meet the Press, McNeil/Lehrer, Donohue,
Good Morning America, The Today Show; kanadische, europäische, australische und
japanische Fernsehsendungen.
Zudem sind unzählige seiner Leitartikel und
Abhandlungen in amerikanischen Fachzeitschriften erschienen.
Dr. S. Epstein ist ferner Mitglied des amerikanischen
Schriftstellerverbandes AFL-CIO.
Informationen
über:
University of Illinois School of Public Health,
2121 West Taylor Street, Chicago, IL 60612
(312)996-2297; FAX (312) 413-9898;
Email: epstein@uic.edu
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Honors and
Awards
Ehrungen - Preise
Royal Medical Corps (militärische
Auszeichnungen): Montefiori Goldmedaille und Auszeichnung für Verdienste auf
dem Gebiet der Tropenmedizin; Ranald Martin-Preis für besondere Leistungen in
der Militärchirurgie, 1953
Society of Toxicology: Achievement
Award (Preis für Errungenschaften im Bereich Toxikologie), 1969
National Wildlife Federation:
National Conservation Award (Auszeichnung für den Einsatz zum Schutz von Tier-
und Pflanzenwelt), 1977
American Library Association:
Buchpreis für „The Politics of Cancer“
( Entstehung und Entwicklung von Krebs), 1979
Institute for Social and Policy
Studies (Yale University): Gastlektorenpreis für Vortrag über „New Perspectives
on Health“ (Neue Perspektiven in der Medizin), 1981
Northeastern Illinois University
(Chicago, Illinois): Verleihung der Ehrendoktorwürde im Bereich
Humanwissenschaften, 1983
University of California
(Berkeley): Auszeichnung für Lesung im Rahmen der Robert van den
Bosch-Gedächtnisfeierlichkeiten, 1983
Chicago Lung Association:
Lektorenpreis, verliehen von der Harold Levine-Stiftung, 1985
Citizen´s Clearinghouse for
Hazardous Wastes Inc.: Environmental Justice Award (Preis für außerordenliche
Verdienste zum Schutz der Umwelt), 1989
National
Coalition Against the Misuse of Pesticides: Life-Time Achievement Award
(Auszeichnung für Verdienste auf Lebenszeit), 1991
University
of Tasmania (Australia): Richard Jones Memorial Lecture Award (Lektorenpreis
der Richard Jones-Stiftung), 1993
American College for Advancement
in Medicine (San Diego, California): Auszeichnung im Rahmen der jährlichen
Preisverleihung der Clarke-Stiftung, 1994
Right Livelihood Award
(„Alternativer Nobelpreis“ für Dr. Epsteins internationale Verdienste in der
Krebsvorsorge), 1998
The
Bioneers Annual Award, 1999
Project Censored 2000 Award
(“Alternativer Pulitzerpreis” für hervorragende investigative Medienarbeit
bezogen auf einen Artikel, der sich kritisch mit der American Cancer Society -
ACS - auseinandersetzt.)
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